broken dreams

It's hard to put this all into words.

The last cycle of fertility treatment went well. All looked quite promising. I was ordered to call when my period showed up, or if it didn't. I had hope.

I knew it. It started late in the evening last week. And it just broke me. I couldn't stop crying.

"It's over", I said to my husband. "We need to start again."

This stupid hope let me envision what it'd be like. I was hopeful. And I ask myself, who gets to be so lucky to have this all work out on the first try, again?

Because it doesn't matter how many kids you already have been entrusted to. The wish to carry life once more lives on. Deep down there is a purpose and it is beyond me, how this all can have a purpose at the same time.

I braced myself as I went through the day. For the sake of the kids. They mirrored me. One was confused, the other crying too. I swallowed the hurt when I needed some alone time. I went through the day as I do. Preparing lunch, going outside, watching the kids play, meeting friends. Still, it didn't make it any easier. In random times it burst out, when I couldn't contain the tears anymore.

The nagging thoughts... I mean we both got older. In terms of fertility that's not a good thing.

What if it's not working. What if it was really it. Would we be okay? Would I be okay? I don't know. I am not looking forward to go to that place someday. I know we get there eventually.

Yet as I get to tug my kids into bed, snuggle them and nuzzle their heads, I can't bear how lucky I am. I gave life twice. Twice more than some people who are less fortunate than we are. It still hurts. I wish it would end and I could be okay. I'm not. And for now we will keep on fighting. I've been through a lot of shit in this life, it would fill books. This is - by far - the hardest and most heartbreaking.

Because it is not up to me if we have another baby.


 
 

Der letzte Zyklus der Hormonbehandlung lief gut. Ich hatte ein gutes Gefühl. Ich hatte Hoffnung, dass es geklappt haben könnte. Wir waren zuversichtlich. Ich sollte anrufen, wenn meine Periode eingesetzt hat oder eben wenn sie ausbliebe.

Ich ahnte es einen Tag zuvor. Die Periode setzte ein. Ich weinte.

"Es ist vorbei", sagte ich zu meinem Mann. "Wir versuchen es noch einmal."

Ich hatte diese bescheuerte Hoffnung. Ich träumte und malte mir aus, was sein könnte. Dabei frage ich mich, wer hat so viel Glück dass es wieder beim ersten Versuch klappen würde? Innerlich lache ich ein wenig selbst über meine Naivität.

Es ist egal, wie viele Kinder wir schon an der Hand haben, der tiefe Wunsch bleibt noch einmal Leben zu schenken. Leben aufwachsen und gedeihen zu sehen. Tief in meinem Inneren weiß ich, dass es einen Sinn haben muss, dennoch ist es mir gleichzeitig unbegreiflich wie das alles einen Sinn haben soll. Ich wünschte ich könnte den Wunsch weitere Kinder zu haben abschalten. Es würde so viel einfacher machen. Aber es geht nicht. Der Wunsch bleibt. Und tut weh. Verdammt weh.

Ich versuchte gefasst zu sein für die Kinder. Sie spiegelten mich. Einer war verwirrt, die andere wurde zunehmend weinerlicher. Ich schluckte die Traurigkeit runter, wenn ich eine Auszeit, Zeit für mich, gebraucht hätte. Ich meisterte den Tag, so wie ich es jeden Tag mache. Bereitete das Essen zu, rausgehen, den Kindern beim spielen zuschauen, treffen mit Freunden. Es machte nichts einfacher. In manchen Momenten brach die Traurigkeit, der Frust und der Schmerz aus mir heraus.

Die nagenden Gedanken... Wir sind beide älter geworden. In Bezug auf Fruchtbarkeit ist das nicht gut.

Was, wenn es nicht noch einmal klappt? Was, wenn es wirklich das war. Würde es uns gut gehen damit? Würde es mir gut gehen damit? Ich weiß es nicht. Ich freue mich nicht darauf, wenn wir an diesen Punkt kommen werden, dass es Relaität werden wird. Denn es wird eintreffen. Eher früher als später.

Als ich am Abend unsere Kinder ins Bett bringe, mit ihnen kuschele und ihren Duft aufsauge, fasse ich es nicht welch unfassbares Glück wir in unseren Armen halten. Ich habe diese zwei Kinder geboren. Zweimal mehr als andere Menschen, die weniger Glück haben als wir. Es tut weiter weh. Ich wünschte es wäre nicht so. Ich wünschte dieser Wunsch wäre weg und es wäre okay für mich. So ist es aber nicht. Der Wunsch bleibt. Wir werden weiter dafür kämpfen. Ich habe in meinem Leben schon viel mitgemacht, es würde Bücher füllen. Kinderwunsch ist - mit Abstand - das härteste und herzzereißendste.

Weil es nicht in meinen Händen liegt ob wir ein weiteres Baby haben werden.